30 Januar, 2018

KopfKino | Fünf Fragen am Fünften... und ich bin dabei!



Die fünf Fragen am Fünften... ok, eher die fünf Antworten am Dreißigsten. Spontan habe ich mich dazu entschlossen bei Nics Kolumne mitzumachen und traditionell bin ich spät dran. Macht nix, das Zeitfenster ist ja noch ein paar Tage geöffnet...


Mit Nic meine ich natürlich Luzia Pimpinella, die sich gedacht hat, dass es ganz cool wäre, die 1000 Fragen, die das FLOW Magazin mal gestellt hat, an uns alle weiterzugeben. Und zwar jeden Monat fünf. Finde ich gut, bei sowas bin ich immer gerne dabei. Wer weiß, welche Abgründe meiner Seele sich innerhalb der 1000 Fragen auftun und für Hobby-Psychologen könnte es ein wahres Fest werden...


Fünf Fragen an mich im Januar:

1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Uii... Mein mittlerweile seniles Gehirn kann sich an Träume aus der letzten Zeit nicht mehr erinnern, doch einen Traum aus meiner Kindheit werde ich niemals vergessen. Ich muss so fünf oder sechs Jahre alt gewesen sein. Ich habe geträumt, dass ich auf der Couch im damaligen Esszimmer geschlafen habe, als ich von einem merkwürdigen Geräusch geweckt wurde. Ich richtete mich auf und sofort viel mein Blick auf eine offene Tür der großen, alten Anrichte. Neugierig, wie kleine Kinder nun mal sind... sind sie doch, oder? Nun, ich war jedenfalls sehr neugierig, man könnte es sogar mutig nennen. Manche von euch würden sagen, dass es Dummheit ist, in einen tiefschwarzen Türspalt zu blicken, denn so fängt auch jeder schlechte Horrorfilm an. Alle wissen... gehe nicht in Richtung des Geräusches und besonders: gehe nicht zu einer halb offenen Tür. Und doch tut es die Protagonistin blöderweise immer und immer wieder. Aber ich nenne es in meinem Fall "mutig sein". Schließlich bin ich nicht blöd, oder? (Anmerkung d. Redaktion: das war eine rhetorische Frage).

Ich gehe also in meinem Traum auf diese halb offene Schranktür zu, aus der diese scharrenden Geräusche dringen... die immer lauter werdenden Geräusche! Zaghaft, und etwas atemlos, schiebe ich die Tür noch weiter auf und... zucke zusammen, weil jemand entsetzlich schreit. Ich schreie! In dem Moment nämlich, in dem ich den Türspalt vergrößerte, schossen hunderte, ach was... TAUSENDE Ratten kreischend aus dem Schrank und wimmelten innerhalb von Sekunden um meine Beine herum...

Dann bin ich wohl aufgewacht.

Auf selbiger Couch im besagten Esszimmer. Es war dunkel und ich ganz alleine. Und ja, die Schranktür stand tatsächlich einen spaltbreit offen...

Seitdem mache ich vor dem Schlafengehen jede Schranktür, die eventuell aus Versehen nicht ganz geschlossen wurde, zu.


2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Nein, ganz bestimmt nicht. In Echt wollte ich immer Innenarchitektin werden, doch aus gewissen Gründen habe ich nach der zehnten Klasse das Gymnasium geschmissen... fragt nicht.

Aber ich wäre nicht ich, wenn es dabei geblieben wäre. Ich habe mir alles mögliche vorgestellt. Ich und mein KopfKino... das lief schon mit 16 auf Hochtouren.

Mal sah ich mich als Piratenbraut, dann wieder als Geheimagentin, eine Zeit lang habe ich auf einem Hausboot gewohnt und lebte von verrückten Geschichten. Ich stellte mir auch eine Weile vor, ich sei Mutter von einem Jungen und einem Mädchen, hätte einen Hund und zwei Kater...

Hmm... ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich: Was stimmt denn daran nicht? Das hat sie doch jetzt!

Ganz einfach: ich habe mir vorgestellt, ich sei Mutter von einem Jungen und einem Mädchen, hätte einen Hund und zwei Kater...

und wäre eine weltberühmte Detektivin wie Sherlock Holmes.

Übrigens, mein Hund heißt Watson...

Jeder sollte einen Watson haben <3



3. Gibt es etwas, dass du am alt werden richtig gut findest?

Definitiv die Tatsache, dass mir die Meinung anderer meistens ziemlich egal ist. Früher war mir zeitweise mein Äußeres in der Öffentlichkeit so enorm wichtig, dass es in Stress ausgeartet ist. Jetzt, wenn ich keinen Bock habe mich zu schminken oder meine Micky-Maus-Schluffi-Hose gegen eine Jeans zu tauschen, mache ich es einfach nicht. Natürlich weiß ich, was sich gehört, und gehe nicht in Schluffi-Hosen zu bestimmten Anlässen, doch ich mache mir nicht mehr so viel Stress deswegen. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht gerne schick mache...bin ja schließlich ein Mädchen. Nur der Druck ist irgendwie weg. Und bei Insta-Story gibt es für den Notfall zum Glück genügend Filter... hihi.

Angenehm finde ich es auch, dass es mir mit jedem Jahr weniger ausmacht, dass ich alt werde. Die Prioritäten verschieben sich irgendwie. Man wird in vielen Dingen entspannter, natürlich nicht bei allem, aber es wird mit dem Alter tatsächlich besser...

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Der Geruch von Kartoffel-Klößen mit Soße, vermischt mit dem Geruch vom Salat aus geriebenen Gurken mit Sahne und Dill. Die Klöße schmecken bei meiner Mutter immer noch besser als bei mir. Da vergesse ich jeden Low-carb-Vorsatz... es werden dutzende Klöße mit literweise Soße verschlungen...Lecker! Hier geht es übrigens zum REZEPT!

Wenn es diese Klöße gibt, wird sogar das Fleisch nebensächlich



5. Welche übernatürlich Superkraft hättest du gerne?

Oh weh, wie soll man sich denn da entscheiden...hmmm

Ich glaube ich möchte Gedanken hören können.

Jetzt werden einige sagen. NEIN! Bloß nicht! Ist doch nicht gesund, wenn man das kann! Doch ich finde, mein Bauch hat langsam etwas Ruhe verdient. Ich folgte nämlich immer meinem Bauchgefühl, denn meistens hatte es Recht, doch oft genug war es anstrengend und kompliziert und nicht selten traten Bauchschmerzen auf. Deshalb wäre es schön, ab und zu Gedanken hören zu können. Nicht nur für mich, auch für andere könnte ich sicherlich damit eine Hilfe sein.

Natürlich wäre auch Fliegen schön und eine Muskelkraft, die sogar Hulk neidisch machen würde... aus Stroh Gold spinnen kann ich mir auch als hilfreich vorstellen... aber ich gerate wieder ins Tagträumen.

Und nun?

Und nun kratzen sich alle erstmal nachdenklich am Kopf, rümpfen die Nase und überlegen, ob ich nicht einen Vollschuss habe, aber nun ja... (Anmerkung der Red.: kein Kommentar erwünscht)

Bis demnächst...

P.S. Falls ihr auch Lust habt bei der Kolumne von Nic mitzumachen, dann klickt euch in ihren Artikel "Fünf Fragen an mich selbst und an euch..." und habt Spaß .mal mehr mal weniger ungewöhnliche Fragen zu beantworten. Und wenn ihr keine Lust dazu habt, dann klickt euch zu den Artikeln der anderen Teilnehmer.




Kommentare:

  1. Watson ist Zucker!

    Und jetzt habe ich zum Frühstück Hunger auf Kartoffelknödel mit Sauce und Gurkensalat. Das hast du schon mal geschafft. ;)

    Was deine Superkraft angeht... ich bin nicht sicher, ob man nicht noch mehr Bauchschmerzen hätte, wenn man Gedanken anderer hören könnte.

    Liebe Grüße... und es ist ja bald schon wieder der 5. ;)
    Nic

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    1. Liebe Nic,
      Schön, dass ich deinen Appetit anregen konnte ;-) .
      Superkraft nur mit Aus- und Einschaltknopf und begrenzter Zeit. Ununterbrochen möchte ich die Gedanken anderer auch nicht hören, da wäre man ganz bestimmt nach kurzer Zeit reif für die geschlossene Abteilung...hihi
      Danke für deinen Kommentar und bis bald <3

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  2. Watson ist Zucker!

    Und jetzt habe ich zum Frühstück Hunger auf Kartoffelknödel mit Sauce und Gurkensalat. Das hast du schon mal geschafft. ;)

    Was deine Superkraft angeht... ich bin nicht sicher, ob man nicht noch mehr Bauchschmerzen hätte, wenn man Gedanken anderer hören könnte.

    Liebe Grüße... und es ist ja bald schon wieder der 5. ;)
    Nic

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