22 September, 2015

Rezept | Spicy Currysoße à la Mo'Beads




Ich esse gerne Curry-Wurst. Ja, sehr gerne sogar. Eigentlich könnte ich sie fast jeden Tag essen. Am besten mit Pommes und Mayo. So auf die Hand...bei Wind und Wetter...nach einem langen Spaziergang oder einem stressigen Tag. Während meiner zweiten Schwangerschaft war ich sogar ein bisschen süchtig danach. Irgendwann musste ich bei der Pommesbude meines Vertrauens gar nix mehr sagen. Die nette ältere Dame zwinkerte mir nur zu und frage: "Wie immer?" War schon ein bisschen peinlich, aber in diesem Zustand machste da nichts. Doch leider hat es den Nachteil, dass die Zutaten in den meisten Buden...na ja...sagen wir mal...undurchsichtig sind. Und über die Qualität der Wurst, da reden wir jetzt lieber mal nicht...



Also dachte ich mir, ich mache jetzt meine eigene Curry-Soße. Lecker würzig bis scharf (ok, eher scharf), mit einer leichten fruchtigen Note und vor allem mit ordentlich Geschmack. Aber welche Zutaten gehören eigentlich in so eine Soße hinein?

Sehen Gewürze nicht wunderschön aus? v.l.n.r. Orangen-Curry, Rosenpaprika, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel


Auf jeden Fall Curry...damit kann man schon mal nichts falsch machen bei 'ner Currysoße ;-) . Und dann Knoblauch! Diese Knolle ist gesund, wertet jedes Gericht auf und ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Kreuzkümmel! Ganz wichtig für die Verdauung, besonders bei blähenden und nicht gerade milden Zutaten. Wenigstens eine Prise geht in fast jedes meiner Gericht.

Große Knoblauch-Liebe


Das Entscheidende bei einer Currysoße ist, dass sie nicht zu sauer sein darf. Bei zu hohem Säureanteil gehen die anderen Aromen unter (das sagen mir meine Geschmacksnerven). Sie sollte scharf und süß zugleich sein und am Ende muss ich das Bedürfnis haben, nicht einen einzigen Tropfen davon übrig zu lassen.

Hier also die Zutaten für meine persönliche Currysoße:

2 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
1 kleine Dose Tomatenmark
2 TL Curry
1 TL Rosenpaprika
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Salz
300 ml Cranberrysaft
ca. 60 ml Ahornsirup
2 cl Weinbrand
Olivenöl

- Alle Zutaten bereitstellen
- Die Schalotten und den Knoblauch ganz klein hacken, am besten im Mixer, so klein wie möglich
- beides in Olivenöl in einem Topf bei eher mittlerer Temperatur andünsten
- Tomatenmark, Curry, Rosenpaprika, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel unterrühren
- mit dem Weinbrand ablöschen
- mit dem Cranberrysaft auffüllen und glattrühren.
- das Salz unterrühren und das ganze kurz aufkochen
- bei mittlerer bis niedriger Temperatur ca. 10 Minuten weiter köcheln lassen.
- mit dem Ahornsirup süßen
- weitere 10 Minuten köcheln lassen
- eventuell noch ein letztes Mal abschmecken
- entweder zum Einmachen sofort in eine heiß ausgespülte Flasche mit Twist Off Verschluss füllen, verschließen und auf den Kopf stellen
- oder etwas ruhen lassen und dann direkt verzehren.

Dazu habe ich eine frische Rindfleisch-Bratwurst vom Metzger in die Pfanne geschmissen und mit Nachos und einem Töpfchen Sour Cream (zum Ablöschen..hihi) serviert. Echt! Ich träume immer noch davon, sooo lecker! Leider gibt es diese Rinder-Bratwurst nicht immer, nur im Sommer zur Grill-Saison...menno.

Dieses Foto fällt jetzt zwar total aus dem Rahmen, aber...SO muss es am Ende sein! Yummie...


Falls ihr es nicht ganz so scharf mögt, einfach den Cayennepfeffer auf einen 1/2 TL reduzieren. Und nicht jeder will oder darf Alkohol konsumieren, in dem Fall einfach weglassen.


Und? Was haltet ihr von Currywurst? Findet ihr sie genauso lecker oder kommt sie niemals auf euren Speiseplan? Oder hat vielleicht jemand von euch auch DAS ultimative Currysoßen-Rezept? Wenn ihr es teilen möchtet, dann dürft ihr euer Currysoßen-Rezept gerne im Kommentarfeld verlinken und dann gibt es eine Woche lang nur Curryworscht im Netz...yeah!

Habt einen tollen Tag
Monika