13 Februar, 2015

Restaurant Tipps | First time in Amsterdam

Wie ihr in meinem letzten Post gelesen habt, ist Amsterdam immer eine Reise wert. Und natürlich gehören zu einer Städte-Tour Shopping und Restaurantbesuche. Denn was wäre eine Reise ohne Flanieren, skurrile Shops entdecken und viel zu teure kitschige Mitbringsel zu kaufen. Hier und da eine Kaffeepause einlegen, um kurze Zeit später den kleinen Hunger mit einem Kuchen zu stillen. Und während der ganzen Zeit überlegt man schon, wo man denn Abends lecker Essen gehen könnte.





Amsterdam bietet auf diesem Gebiet so viel, dass man die Qual der Wahl hat. Allerdings ist diese Stadt auf kulinarischem Gebiet nicht einfach eine Hochburg für niederländische Schmankerl. Wegen der Hafennähe und durch die niederländischen Kolonien haben viele Spezialitäten aus aller Welt in die Grachtenstadt gefunden. Besonders die indonesische Küche ist sehr beliebt. Laut Reiseführer zählt diese in Amsterdam zu den besten in Europa.
Aber auch die original chinesische Küche findet man dort. In Chinatown (rund um Zeedijk in der Nähe des Nieuwmarktes). Da hängt schon mal komisch zubereitetes Geflügel in den Fenstern...wahrscheinlich als Abschreckung der Touristen ;-) . Für mich sah es jedenfalls nicht sehr appetitlich aus...da bin ich Europäerin durch und durch, obwohl ich von mir behaupten kann, mutig bei der Essenswahl zu sein. Vielleicht...irgendwann...



Und die Cafés! Eines gemütlicher als das andere...ich liebe es, nach langer Lauferei in gemütlicher Atmosphäre, bei einem Cappuccino und leckerem Kuchen oder kleinen Snacks, eine Pause einzulegen.

Ein ganz Tolles haben wir direkt am ersten Tag entdeckt. Eigentlich durch Zufall, denn es regnete in Strömen und auf unserem ersten Weg ins Centrum (ohne Schirm...ich hasse Schirme...lasse sie sowieso nur liegen) purzelten wir nach der Hälfte der Strecke einfach in das nächste Café, um uns aufzuwärmen und etwas zu trocknen.

Sensationeller Möhrenkuchen im Café Koosje


Das Café Koosje (Plantage Middenlaan 37, in der Nähe des Artis Zoos und Geologischen Museums) war ein Volltreffer. Gemütlich, nette Bedienung und sagenhaft leckerer Kuchen.

Irgendwann gegen Abend, nachdem wir uns einen groben Überblick verschafft haben, immer noch im Regen, durchweicht und durchgefroren, wollten wir nur noch etwas Warmes zu Essen.

Die Tapas Bar kurz bevor es so richtig turbulent und wuselig wurde


In der Leidsekruisstraat (Nr. 13) sprang uns das Schild der Tapas Bar Granada ins Auge. Bereits das zweite Mal an diesem Tag hat uns der Regen einen tollen Weg gewiesen. Wir bestellten einfach mal eine Paella. Was soll ich sagen...genial, lecker, würzig, typisch spanisch halt. Auch die Bedienung...nun ja...sehr spanisch ;-), und sehr nett.

Paella... geht immer!


Am nächsten Tag hat uns der Reiseführer das Café ´t Smalle (Ecke Egelantiersgracht/Prinsengracht) empfohlen, dessen hölzernes Interieur komplett von 1780 sein soll. Ein wunderbar uriges Ambiente wie aus einer anderen Zeit. Nur die Geräte hinter der Theke zeugen von unserem Jahrtausend. Eine absolute Empfehlung, besonders das Verweilen auf der Galerie, die man über eine enge alte Treppe erreicht.

Das Café ´t Smalle wird zu Recht im Reiseführer empfohlen


Auf dem Weg zur Geheimen Kirche, die im Rotlicht-Viertel zu finden ist, sind wir auf einen kleinen Burgerladen aufmerksam geworden. Burger Zaken, der von sich behauptet, die besten Burger der Stadt zu servieren. Ob es die besten waren, kann ich nicht beurteilen, jedoch waren sie wirklich vorzüglich! Ich hatte mich für den Wagyu-Beef-Burger entschieden. Kein Schnickschnack, ein paar extra Toppings gab es zur Auswahl, ansonsten Burger pur!! Ich hätte mich wirklich reinlegen können! Sensationell lecker zu einem fairen Preis!

Ohne Worte 


Als wir uns mit Conny von Moments in a Jelly Jar und ihren Freund Moritz getroffen haben (siehe HIER), setzten wir uns in das erste Café, dass wir finden konnten. Auf der Prinsengracht im Café Het Molenpad war es authentisch und gemütlich. Bei Cappuccino, frischen Minztee und einem kleinen Snack haben wir eine lange Zeit dort verbracht.
Ganz wichtig: Dort gibt es auch freies WLan!!

Abends sind wir dann von der Innenstadt zu Fuß (etwa 30 Minuten) ins angesagte De Pijp Viertel gelaufen. Mit viel Glück haben wir im Bazar (Albert Cuypstraat 182) den letztenTisch ergattert. Danach ging nichts mehr. Es empfiehlt sich auf jeden Fall zu Reservieren.
Dieses orientalische Restaurant ist laut und kunterbunt und kitschig...wie ich mir den Orient immer vorgestellt habe. Guter Service und sehr leckeres Essen. Allerdings war mir zu wenig Orient in den Rezepten. Nichtsdestotrotz muss man einmal dort gegessen haben, denn schmackhaft ist es auf jeden Fall.

Das Bazar im De Pijp Viertel


Kurz vor der Rückfahrt musste ich unbedingt noch ins kunterbunte Café De Taart van m'n Tante im De Pijp Viertel. Das Interieur ist wirklich einzigartig. Auf fast jedem Tisch stehen künstliche mehrstöckige Torten, die Wände und einfach alles erstrahlt in knalligen Farben. Und natürlich kann man dort auch echte Torten essen. Unbedingt sehenswert!

Bunt, bunt und bunter ist es im Café De Taart van m'n Tante


Es gab noch so viele interessante Restaurants und Cafés, die ich gerne besucht hätte. Das Jamie Oliver Restaurant haben wir auch ins Auge gefasst, doch leider fehlte einfach die Zeit.
In Amsterdam muss man offen für alles sein, auf seinen Bauch hören (ich meine nicht den knurrenden Magen ;-) ) und einfach Neues ausprobieren.

Ich hoffe, ich konnte euch in kulinarischer Hinsicht noch mehr Lust auf Amsterdam machen. Und bevor ihr euch noch ganz erschlagen fühlt, werde ich die Shopping-Tipps in einem anderen Artikel veröffentlichen.

Und ich wette...ihr habt jetzt mächtig viel Hunger *hihi*.

Macht euch einen leckeren Tag
Monika

Kommentare:

  1. Ich bekomme Apetitt auf Amsterdam, Monika!

    Deinen Post darf man nicht mit leeren Magen lesen, so wie ich gerade. Mir läuft das Wasser im Munde zusammen und der Magen knurrt nicht mehr, nein, er bellt!

    Wenn ich mal in Amsterdam bin werde ich deine Empfehlungen abessen! Vielen Dank dafür und herzliche Grüße, Kirsten

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    1. Was meinst du, wie es mir beim Schreiben ergangen ist? Zwischendurch habe ich es nicht ausgehalten und Salzstangen gefuttert *ggg*. Wir haben uns vorgenommen öfter mal nach Amsterdam zu fahren. Da kann man auch super einen Tagesausflug daraus machen...sind ja wirklich nur 1,5 Stunden Fahrt von uns aus. Ich weiß echt nicht, warum wir früher nie auf die Idee gekommen sind.

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