09 Juli, 2014

Meine ersten fünf Wochen als Bloggerin… Uuiii!



























Vor etwa 5 Wochen habe ich meinen ersten Post in den Blog gestellt. Und dann wurde es … öhh…turbulent?! Ja, so könnte man es nennen.

Ich bin von Natur aus ein kleiner Inputjunkie. Das heißt, sobald ich etwas Neues anfange, muss ich so schnell wie möglich Informationen sammeln, um es zu perfektionieren. Es wird in jeder freien Minute, fast schon exzessiv, im Internet gegoogelt, Bücher und Zeitschriften gekauft, und jeder, der möglicherweise irgendwelches Fachwissen haben könnte, interviewt.










Da ich aber nicht zu den Asgard („Stargate“) gehöre und somit nicht über eine übermenschliche mentale Disziplin verfüge, war ich nicht mehr in der Lage, alles AUF EINMAL zu verarbeiten.

Hinzu kam ein Zeitmanagement, das sich leider nicht dem Familienleben anpassen wollte *knirsch*. Ich war regelrecht zerstreut und überfordert, da sich alle Projekte und Aktivitäten in meinem Kopf zu einem großen Kabelsalat vermischten. Von 0 auf 100 in wenigen Tagen! 
Wie richte ich einen Blog ein? Wie und was möchte ich schreiben? Und wie vereinbart sich das eine mit dem anderen? Die technische Seite war auch ein Novum. Nebenbei der Shop mit neuer Produktplanung, Kalkulation und Produktion - dazwischen meine Kinder, Haushalt, und private, sowie geschäftliche Administration.   

Mein Logo, so wie es jetzt ist, gefiel mir auch nicht mehr so richtig und auch da wurde ich wieder aktiv.  

Etwas Farbe täte meinem Logo gut - aber welche?


Die „Über mich“ und „Mein Blog“ Texte fehlen auch noch… dumdidum…das hat aber eher den Grund, dass ich es immer wieder verschoben habe… Ist ja auch ungewohnt über sich für die Öffentlichkeit zu schreiben. Aber es kommt, GANZ BESTIMMT!!!

Irritiert war ich auch, als ich feststellte, dass mein Blog sich langsam, aber sicher, zu einem Food-Blog entwickelte (Instagram ist schuld…definitiv!!). Soooo war das ja nicht geplant, sondern eher die kreative Richtung.

Als mir das alles bewusst wurde, fragte ich mich, ob ich so weitermachen kann. Schließlich will ich nicht im Chaos versumpfen…

Ich erzähle euch ja wahrscheinlich nichts Neues, wenn ich sage, dass man aus seinen Fehlern lernt und sich nur so weiterentwickeln kann. Das gilt für den Menschen und das Blog. Aber das ist ein Aspekt, den ich erst zu akzeptieren lernen muss.



Die Idee, spontan einen Blog zu eröffnen (SEHR spontan), finde ich immer noch gut. Schließlich gibt es für NICHTS den richtigen Zeitpunkt.
Es steht und fällt alles mit der Organisation. Eine Planung muss her, die Familie, Shop, Blog und Haus (das alte Schätzchen ist nach drei Jahren immer noch nicht so, wie wir es gerne hätten) unter einen Hut bringt, so dass alle zufrieden sind.

Ich rudere also wieder etwas zurück, neue Ideen landen jetzt in einem Buch und werden bei Bedarf rausgeholt (es muss ja nicht immer alles sofort umgesetzt werden); auch das blöde Gefühl zu versagen, bloß weil ich von Zeit zu Zeit den Rückwärtsgang einlegen muss, um wieder in die richtige Spur zu kommen, habe ich ganz schnell ad Acta gelegt. Bin also selbst ganz gespannt wie es weitergehen wird.

Und mal ganz ehrlich…so ganz ohne Stress kann ich wirklich nicht ;).

Uuiii…

Wie ist es euch mit euren Blogs am Anfang ergangen? Lief alles nach Plan A oder habt ihr Startschwierigkeiten gehabt? Wie oft habt ihr zum Beispiel das Design umgestellt, bis ihr zufrieden (wenigstens einigermaßen ;)) wart? Ich freue mich sehr auf eure Kommentare.

Habt einen schönen Tag

Monika